Wissenswertes zur MR

Einsatzgebiete der MRT
Erkrankungen des Zentralnervensystems und der Wirbelsäule wie z.B. Schlaganfalldiagnostik, Erkrankungen oder Missbildungen der Blutgefäße im Gehirn und Rückenmark, Nachweis bzw. Ausschluss von Tumorerkrankungen, Verlaufsbeobachtung von entzündlichen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfällen und Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule. Diagnose von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates, vor allem Meniskus- oder Bandverletzungen, Arthrosen, Muskelerkrankungen und Weichteiltumoren. Untersuchungen der Blutgefäße wie z.B. Nachweis von Arterienverengungen oder Aneurysmen, aber auch Thromboseausschluss in großen Venen. Früherkennung von Erkrankungen des Knochenmarkes wie Metastasen, Tumoren und "versteckten" Frakturen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die MRT in der Untersuchung der Brustraum-, Bauch- und Beckenorgane einschließlich der Untersuchung der weiblichen Brust.

Funktionsweise
Die MR-Tomographie ist eine Untersuchung, bei der durch die Verwendung eines starken Magnetfeldes und von Radiowellen Bilder des menschlichen Körpers erzeugt werden.

Risikofrei
Die Untersuchung ist nach heutigem Stand des Wissens (ähnlich der Ultraschalluntersuchung) für den menschlichen Körper völlig unschädlich und frei von biologischen Risiken. Trotzdem sind Untersuchungen während der Schwangerschaft an bestimmte Voraussetzungen gebunden und werden Sie gebeten eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft auf jeden Fall vor der Untersuchung bekannt zu geben.

Schmerzfrei
Die MR-Untersuchung ist schmerzfrei und ohne Röntgenstrahlenbelastung. In manchen Fällen muss zur Verbesserung der diagnostischen Aussagekraft ein spezielles MR-Kontrastmittel verabreicht werden. Die eingesetzten Kontrastmittel sind ausgezeichnet verträglich, Nebenwirkungen (wie Erbrechen, Kopfschmerzen, Atemnot oder Hautausschläge) sind die Ausnahme. Wenn Sie Nieren- oder Lebertransplantiert sind, können Sie kein MR-Kontrastmittel erhalten, ebenfalls nicht bei Erkrankungen der Nieren mit stark eingeschränkter Funktion derselben. Sollten Sie sich diesbezüglich nicht sicher sein, erkundigen Sie sich bitte vor der MR-Untersuchung bei Ihrem Hausarzt oder Internisten über Ihre Nierenfunktionsparameter (Kreatininwert).