PatientInnenvorbereitung zur CT

Normalerweise ist keine besondere Vorbereitung der PatientInnen für die Durchführung einer CT-Untersuchung notwendig.

Bei der Untersuchung mit iv. Konstrastmittelapplikation ist eine vierstündige Karenz fester und flüssiger Nahrung vor der Untersuchung notwendig, um Komplikationen einer allfälligen Kontrastmittelunverträglichkeit (Aspiration von Erbrochenem) zu minimieren. Wir ersuchen Sie höflich Ihre PatientInnen dahingehend zu informieren.

Ausgenommen davon sind in der Regel Untersuchungen der Nasennebenhöhlen und der Wirbelsäule ohne vorangegangene Operationen sowie Frakturabklärungen.

Für die Untersuchung des Magen-Darmtraktes aber auch der Bauch- und Beckenorgane ersuchen wir Sie, die PatientInnen ca. 1 Stunde vorgestaffelt zum vereinbarten Untersuchungstermin an unser Institut zu schicken, damit eine zeitgerechte und effiziente perorale, allenfalls peranale Kontrastmittelapplikation erfolgen kann. Außerdem empfiehlt sich für die Untersuchungen des Magen-Darmtraktes die extramurale Patientenvorbereitung analog zur Irrigoskopie (leichte Kost am Vortag und Nahrungskarenz ab dem Vorabend der Untersuchung; Abführen mit X-Prep ®).

Bei PatientInnen mit eingeschränkter Nierenfunktion einschließlich PatientInnen mit Einzelnieren, st.p. Nephrektomie oder Nierentransplantation ersuchen wir Sie um Bekanntgabe des aktuellen Serumkreatininwertes.

Bitte beachten Sie, dass Dysfunktion oder Malignome der Schilddrüse, Phäochromozytome und Morbus Kahler (relative) Kontraindikationen zur Durchführung einer kontrastmittelunterstützten CT-Untersuchung darstellen. Die Einnahme metforminhältiger Antidiabetika ist 24 Stunden vor der Untersuchung (bei vorraussehbarer Kontrastmittelapplikation) zu pausieren. Eine allenfalls bestehende oder auch nur mögliche Schwangerschaft Ihrer Patientin ist unbedingt anzugeben, da in diesem Fall die Indikation zur Durchführung einer CT-Untersuchung besonders streng und individuell gestellt werden muss.